IDJüM 2008
Bei schönstem Wetter reiste das Team-Hamburg bereits einige Tage vor der Meisterschaft in Ribnitz-Dammgarten an, um dort zu trainieren.
Das Vortraining verlief routiniert, da die meisten ja schon im Vorjahr hier eine IDJüM segeln durften, lediglich der Campingplatz war neu und sehr gewöhnungsbedürftig, handelte es sich hierbei doch um einen recht kargen Schulhof und einen großzügigen Sportplatz in einer „Neubau-Siedlung“. Glücklicherweise hatte Grit den einzigen Platz mit Bäumen für uns reservieren können, der schönen Schatten bot, allerdings recht klein war.
Die Eröffnungsfeier begann mit leichtem Regen und einem Foto-Shooting auf dem Marktplatz der hübschen Stadt Ribnitz. Danach ging es weiter zum Hafen, wo eine Eröffnungsrede gehalten wurde. Zur Feier des Tages hatte sich die Regattaleitung ein wirkliches Highlight ausgedacht: Jedes Team erhielt mehrere Wunschlaternen, die die zuvor geschriebenen Wünsche in den Himmer transportierten. Bei Sternklarer Nacht und Windstille, wurden selbst die lautesten Kinder still und blickten andächtig nach oben.
Der erste Tag begann mit viel Wind. Wer schnell pützen konnte war heute eindeutig im Vorteil. Mit 20 Knoten wehte es während der zwei Wettfahrten, in Böen ging der Westwind häufig hoch auf 24 bis max. 32 Knoten. Die Hamburger Kids schlugen sich tapfer. Christian Beyer schlug sich großartig und erlang einen Tagessieg.
Es stimmt nicht, dass die Optis beim Einlaufen schon ein weißes Rundumlicht hätten zeigen müssen, offizieller Sonnenuntergang war wirklich später. Aber: eine üppiges Lunchpaket war wichtig – immerhin waren die 219 Segler rund 9 Stunden auf dem Wasser. Bilanz des 2.Vormittages: 2 abgebrochene Starts, 13 Frühstarter, viel Zeit für Spielchen und Klönen mit den Freunden. Als der Wind eine Mittagspause einlegte, entschied der Wettfahrtleiter: „Startbereitschaft an Land“. Um 16 Uhr gelang endlich der erste Start des Tages für die Gruppe „bolle-Musto“. Es war wie so oft: Starten musste man können, denn auf der kurzen Kreuz zur Tonne 1 war nicht viel gut zu machen. Erst beim 3. Startversuch durfte sich die 2. Startgruppe „Robline-Harken“ auf den Weg machen – mit 20 Seglern weniger. Auf der „Frühstarter-Anzeigetafel“ war kaum noch Platz.
Die nächsten drei Tage gingen mit moderaten Wind und Wetterverhältnissen viel zu schnell zu Ende. Nach der herausragenden Eröffnungsfeier waren die Erwartungen an die Preisverteilung eher niedrig, aber auch hier ließ sich die supertolle Regattaleitung nicht lumpen: Es begann mit einem riesigen Feuerwerk auf der Bühne, besser als beim Traumschiff. Danach folgten die vielen, wirklich berechtigten Dankesreden und zum Schluss die Ehrung der Sieger:
Deutscher Jüngstenmeister 2008: Maximilian Hibler/Bayern
Bestes Mädchen der IDJüM: Paulina Rothlauf/Bayern
Die TOP Six der IDJüM: Maximilian Hibler, Lars Johan Brodtkorb/Norwegen, Paulina Rothlauf, Tim Fischer/Baden-Württemberg, Oliver Oczycz/Bayern, Max Marcour/Bayern
Die Top Six der U-14 Wertung Maximilian Hibler, Lars Johan Brodtkorb, Oliver Oczycz, Max Marcour, Finja Cipra, Justus Braatz.